Das Herstellungsgebiet des Chianti besteht aus gesetzlich festgelegten und eingegrenzten Anbauzonen, die sich in den Provinzen Arezzo, Florenz, Pisa, Pistoia, Prato und Siena befinden.

Es wird geprägt von einer Hügellandschaft mit großen Terrassen und weiten, von Flüssen durchzogenen Tälern.

Die Ursprünge des Weins Chianti reichen weit in die Vergangenheit zurück, doch seine „Weihe“ erhielt er im 19. Jahrhundert. Die erste offizielle Eingrenzung seines Gebietes fand im Jahr 1932 statt und die kontrollierte Herkunftsbezeichnung DOC wurde ihm zuerkannt mit dem Erlass des Präsidenten der italienischen Republik vom 9/8/67, in dem seine Merkmale in eigens für ihn vorgesehenen Produktionsvorschriften festgelegt wurden.

Die Bezeichnung und ihre Zonen

Die Bezeichnung „Chianti“ kann mit den spezifischen Ursprungsangaben „Classico“, „Colli Aretini“, „Colli Fiorentini“, „Colli Senesi“, „Colline Pisane“, „Montalbano“, „Rufina“ und „Montespertoli“ ergänzt werden. Dabei entsprechen die ersten sieben denjenigen geographischen Unterzonen, welche bereits in der ersten genauen Gebieteseingrenzung durch den Ministerialerlass vom 31/7/32 berücksichtigt wurden, während die Unterzone Montespertoli erst mit Erlass vom 8/9/97 Anerkennung fand.

In diesen spezifischen Unterzonen sind für den Wein noch strengere erstellungsmodalitäten und besondere Anforderungen vorgesehen.

Bemerkenswert ist die Rückbesinnung auf die Zusatzbezeichnung „Superiore“ für Weine mit höheren Qualitätsanforderungen, welche für das gesamte Gebiet des Chianti in Frage kommt.

Die Hauptrebsorten, aus denen der Chianti erzeugt wird, sind die nachfolgenden: Sangiovese zu mindestens 75%, Canaiolo Nero bis zu 10%, Trebbiano Toscano und Malvasia del Chianti bis zu 10% sowie andere zugelassene rote Rebsorten bis zu maximal 15% bzw. bis zu 20% für den Chianti-Wein mit spezifischer Unterzonenangabe und/oder der Zusatzbezeichnung „Superiore“ Der höchste Traubenertrag pro Hektar beträgt 90 Doppelzentner für den Chianti, 80 Doppelzentner für die Unterzonen Colli Aretini, Colli Fiorentini, Colli Senesi, Colline Pisane, Montalbano, Rufina und Montespertoli, 75 Doppelzentner für den Chianti Superiore.

Der Chianti besitzt eine rubinrote Farbe, die mit der Alterung ins Granatrot tendiert, sein Geschmack ist harmonisch, würzig und leicht tanninbetont, sein Bukett intensiv und weinig, zuweilen mit Anklängen von Veilchen. Einige Chianti-Sorten können als junger Wein getrunken werden, der den Gaumen frisch und ausgewogen umspült, doch ist der Toskaner, insbesondere aus bestimmten Anbauzonen, auch wohlbekannt für seine Berufung zu einer mittellangen und langen Reifung, die seine unvergleichliche Farbe, seinen unverkennbaren Duft und seinen unnachahmlichen Geschmack noch unterstreicht.

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Chianti wine is loved throughout the world as shown by the figures in the main export countries:

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It is an official standard in the form of a Ministerial Decree that establishes precise regulations for the production of DOC and DOCG wines.
The Production Regulation is a tool used to protect quality wines and its strictness is directly proportional to the quality category of the wine produced.

DOCG wines provide important guarantees, namely the certainty of the quality and origin of the wine. This certification is in fact granted to wine whose characteristics essentially depend on the vineyards and the natural environmental conditions.

DOCG is the acronym for “Controlled and Guaranteed Denomination of Origin” and is granted to those wines which have already received the DOC (Denominazione di Origine Controllata) designation, and which have acquired a particular renown in addition to their special organoleptic qualities. DOCG is the highest qualification that can be granted and requires inspections during both the wine production phase and the bottling phase.

After tasting, the producer is given special trademarks printed by the government Polygraph Institute and issued to the Consortium to place on each bottle.

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